Im Zivil- und Katastrophenschutz müssen zwingend hierzu Vorkehrungen getroffen werden, die bisher leider von vielen Verantwortlichen zu großen Teilen nicht hinreichend berücksichtigt wurden:
- Bildung regionaler Netzwerke, um eine regionale Not-Logistik für existenziell notwendige Dinge aufbauen zu können. Dazu zählen: Trinkwasser, Nahrung, Wetterschutz / Unterkunft, Erste Hilfe / Medikamente / Krankenversorgung, etc..
- Dezentralisierte „Insellösungen“ durch Photovoltaikanlagen mit ausreichend großen Speichern (Akkus) und/oder; Stromaggregate mit ausreichenden Treibstoffvorräten, zur Stromversorgung für Bereiche in welcher sie unabdingbar nötig ist. Wie z.B.; Krankenhäuser, Viehwirtschaft, etc..
- Feuerwehren, Bevölkerungsschutz-Verbände, etc. müssen über eigene Tankstellen mit Treibstoffvorräten für mehrere Monate verfügen. Diese Tankstellen müssen pro Tank über eine verplombte Handpumpe mit mechanischem Zählwerk verfügen. Auch bei den normalen öffentlichen Tankstellen, sollte diese Vorsorge für den Ausnahmezustand getroffen werden. Diesbezügliche bürokratische Hürden müssen überwunden werden. Zum Beispiel; Bedenken bezüglich Umweltverträglichkeit müssen ausgeräumt werden, indem man eben bei besagten Tankstellen alle Sicherheitsstandards einhält.
- Öffentliche Tankstellen, Lebensmittelgeschäfte, Supermärkte und Geschäfte für notwendige Werkzeuge und Materialien müssen für den Ausnahmezustand über eine mechanische Registrierkasse verfügen, welche beim Ausfall von Elektronik und/oder Ausfall der Stromversorgung zum Einsatz kommen kann.
- Für Feuerwehren, Bevölkerungsschutz, andere Rettungsdienste und Polizei muss ein „Back-up“ an älteren Fahrzeugen ohne digitaler Technik, oder mit ausreichenden Schutz vor EMPs, geschaffen werden. Möglichst Fahrzeuge, welche noch über eine mechanische Einspritzpumpe verfügen.
- Für die Kommunikation nach und während eines EMP müssen einige Röhren-Funkgeräte zur Verfügung stehen. Auch; einige FF OB/ZB, so wie; ausreichende Mengen an Telefondraht müssen verfügbar sein.
Leider wurde dies bisher vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz versäumt. Wir müssen darauf drängen.

