Zur Information und Kenntnisnahme

Nach dem Sturm Xythia, der Defizite im Zivil- und Katastrophenschutz offenbarte, welche sich später ja leider bei den Geschehnissen im Ahr-Tal bestätigten, wurde am 12. 01. 2019 Ragnarök-Overcoming, gemeinnütziger Verein für Nothilfe, Zivil- und Katastrophenschutz gegründet. Dieser Verein ist im Vereinsregister Walsrode eingetragen. Am 04. 01. 2023 wurde vom Finanzamt Sulingen der Bescheid nach § 60 a Abs. 1 AO über die gesonderte Feststellung der Einhaltung der satzungsmäßigen Voraussetzungen nach den §§ 51, 59, 60 und 61 AO erteilt. Dieser Verein ist international ausgelegt.

Die Aufgabe dieses Vereins ist es, seinen Teil beim Zivil- und Katastrophenschutz beizutragen und den Aufbau von schnellen regionalen Verbänden, welche zeitnah Hilfe leisten können wenn Leben in Gefahr sind, zu fördern.

Unsere Fahrzeuge und Arbeitsgeräte sind an folgender Farbgebung und Kennzeichnung zu erkennen: Grundfarbe: Ultramarinblau, an Heck und Front: Schwarz-Rapsgelb gestreifte Warnflächen, Kennzeichnung: Sowohl das Emblem des Vereins, als auch das allgemeine Zivil- und Katastrophenschutz-Zeichen. Die Zahlen-Buchstabenkombination gibt zudem Aufschluss über die Art des Fahrzeuges, als auch seinem Standort. Da in einem Fall in welchem die Bundesrepublik Deutschland direkt von Kriegshandlungen betroffen sein sollte, damit zu rechnen ist, daß sowohl englischsprachige so wie auch russischsprachige Kräfte auf dem Bundesgebiet anzutreffen sein werden, sind in weißer Schrift all unsere Fahrzeuge auch auf Englisch und Russisch als Zivil- und Katastrophenschutz gekennzeichnet (siehe; Foto)

Ratgeber: Vorsorge

Kleine Vorsorge für „Unregelmäßigkeiten“

Not-Vorräte (Lebensmittel und Verbrauchsmaterial)

Der Begriff; „Katastrophen-Vorsorge“, führt bei Vielen, zu äußerst kontroversen Reaktionen.

Die Einen; beharren darauf, daß immer Alles, genau so weitergeht, wie Bisher, Alles geregelt ist und irgendwelche „Unregelmäßigkeiten“, höchstens, sehr weit entfernt, in fremden Ländern, auftreten können. Selbst die einfachste Vorsorge, empfinden sie als „Panikmache“. – Die Anderen; erwachen allmorgendlich, schweißgebadet aus Alpträumen von Endzeit-Szenarien, Kriegen, Katastrophen und der Apokalypse. Panik getrieben, hetzen sie in die Arme von kommerziellen „Weltverbesserern“ und religiösen Fanatikern, die den Weltuntergang herauf beschwören.

Beides erscheint uns fehl am Platze. Die Erde und mit ihr, die Menschheit, hat schon viele bewegte Zeiten erlebt – und überlebt! Genau betrachtet; „bewegt“ sich ständig, irgendwo auf der Erde, Etwas: Unruhen, Erdbeben, Unglücke aber auch Kriege und Katastrophen. Wer sich mit wachen Augen und Verstand umblickt, wird erkennen, daß wir durchaus, in bewegten Zeiten leben. Auch Zentral-Europa ist nicht gefeit von turbulenten Zuständen oder Unglücken.

Den Meisten ist kaum bewusst, daß schon relativ kurzzeitige Versorgungsengpässe, ein zeitweiliger Zusammenbruch der Wirtschaft oder ein „ganz banaler“ längerfristiger, Stromausfall, sie in ernsthafte Nöte bringen könnte.

Somit möchten wir Ihnen, ein paar Tipps geben, auf was sie bei dem Anlegen eines Not-Vorrats achten sollten.

Beim Einlagern dieses Vorrats, sollte beachtet werden, daß er trocken, möglichst kühl und vor Mäusen oder Ratten sicher gelagert werden sollte. Lebensmittel die tief-gefroren oder wirklich kalt gelagert werden müssen, entfallen, da mit einem Stromausfall gerechnet werden muss.

Sogenannte; „blaue Tonnen“, Metallfässer mit Deckel und Metall-Munitionskisten aus Armee-Beständen, sind für die Lagerung, besonders geeignet.

Wer von Stromversorgung abhängig ist, z. B.; durch Krankheit, weil er Melkmaschinen (in der Viehwirtschaft) betreiben muss, etc., sollte in solchen Notfällen über eine eigene Stromversorgung verfügen.

Dies kann durch ein ausreichend leistungsstarkes Stromaggregat geschehen, für das auch ausreichend Betriebsstoff eingelagert sein muss (wenigstens für zwei Monate).

Mittlerweile gibt es leistungsstarke Photovoltaik-Anlagen und auch die Akkus für die Energiespeicherung sind besser geworden. So eine Anlage für den Notfall, sollte als „Insellösung“ ausgelegt sein!

Feuer:

Streichhölzer werden selbst bei trockener Lagerung, nach einiger Zeit unter Umständen wie z. B.; Luftfeuchtigkeit, unbrauchbar. Daher ist anzuraten, eine größere Menge an Einweg-Feuerzeugen ein zu lagern. Die Ovalen mit Freuersteinzündung (in der Regel, von BiC), halten am längsten. Zusätzlich, ein paar Benzin-Feuerzeuge griffbereit zu haben, ist kein Fehler, zumal man im „Worst-Case“ in vielen Autowracks noch etwas Benzin findet. Ein Vorrat an Feuerzeug-Benzin ist jedoch die beste Lösung. Die Feuersteine kann man aus leeren Einweg-Feuerzeugen (soweit sie keine Pizzo-Zündung haben) entnehmen.

Ein Lunten-Feuerzeug, wie es häufig in Marokko, Tunesien und Spanien zu bekommen ist, wäre auch eine gute Wahl.

Licht:

Taschenlampen haben den Nachteil, von Batterien (die auch ohne benutzt zu werden, ihre Ladung mit der Zeit einbüßen) oder Akkus (die ja auch geladen werden müssen), abhängig zu sein. Ein Akku-Scheinwerfer mit einer Ladestation die über Sonnenkollektoren arbeitet, wäre noch sinnvoll. Eine weiter Möglichkeit, sind Taschenlampen mit manuell betriebenen Dynamo. Leider, sind Diejenigen welche auf dem Markt zu haben sind, meist nicht haltbar genug. Bei der britischen Armee, gab es in den 40er Jahren, eine sehr robuste Taschenlampe mit manuell betriebenen Dynamo, deren Linse schlagfest war. Leider ist Diese, inzwischen schwer zu bekommen.

Auf jeden Fall, sollte ein größerer Vorrat an Haushalts-Kerzen angeschafft werden.

Nur die sogenannten; Haushalts-Kerzen, sind wirklich geeignet. Die bunten und oftmals, verhältnismäßig teuren Kerzen, die einem ansonsten angeboten werden, brennen entweder, sehr schnell in sich hinein (bei geringer Licht-Ausbeute) und verlöschen dann, da ihr Docht, in der Regel, viel zu dünn, im Verhältnis zum Kerzen-Querschnitt ist, oder; gehören zu jener fragwürdigen Glimmer-Metallic-Effekt-Sorte, die schnell abbrennt, spätestens nach dem zweiten Drittel einen Lackwulst bildet der sich entzündet und bestenfalls als Brandbombe zu gebrauchen ist.

Petroleum-Lampen oder „Petromax“, sind auch nicht schlecht. Man sollte dann allerdings nicht vergessen, auch genug Petroleum und ein paar Ersatz-Dochte, einzulagern.

Lebensmittel:

– getrocknete Hülsenfrüchte (sind haltbar, nahrhaft und Proteinreich)

– Reis, Getreide (sind ebenfalls haltbar, solange sie trocken bleiben)

– Hafer, Haferflocken (haltbar und guter Energie-Spender)

– Mehl (hält sich zwar lange, Getreide, erst bei Bedarf mahlen, ist jedoch besser)

– Trockenobst

– Honig (hält sich über Jahrhunderte und ist ein guter Energiespender und auch zum Süßen geeignet)

– Pflanzenöl (wird irgendwann, aber durchaus erst nach längerer Zeit, „ranzig“, ist jedoch zur Not auch dann noch verwendbar. Im Dunkeln gelagert hält es wesentlich länger)

– Gewürze (sind meist Haltbar, wenn sie auch mit der Zeit an geschmacklicher Qualität verlieren).

– Salz (ist besonders wichtig, zumal es auch zum Einpökeln verwendet werden kann. Es empfiehlt

sich, bei einem einschlägigen Handel, einen Sack Meersalz zu bestellen)

Konserven, im Allgemeinen:

Gute Konserven halten sich wesentlich länger, als die Meisten annehmen. Das „Verfallsdatum“, bedeutet nicht, daß dann der Inhalt schlecht ist, sondern ist ein Garantie-Datum, bis zu welchen, der Hersteller die Verantwortung übernimmt. Gute Konserven, können selbst noch nach 50 Jahren (sic!), gut und genießbar sein.

Abzuraten ist, bis auf wenige Ausnahmen, von Fertiggerichten. Eintopfgerichte in Dosen, sind unbedenklich. Diese Dosen sollte man, vor dem Einkauf kurz schütteln. Wenn es plätschert, stellt man diese Marke, wieder ins Regal. – Zu viel Wasser!

Auf keinen Fall, Dosensuppen einlagern (Wasser bevorratet man besser, in Form von Trinkwasser).

Trockensuppen sind jedoch brauchbar.

Corned-Beef, anderes Fleisch, Wurst und auch sogar Fisch in Dosen, sind ebenfalls sehr lange gut haltbar und nahrhaft.

Ebenso; Gemüse in Dosen oder Gläsern (Letzteres sollte man vor Licht schützen und bedenken, daß Glas zerbrechlich ist).

Auch, traditionell Eingemachtes, wie es schon Großmutter machte, soll man nicht unterschätzen. Wer es noch selbst macht, dem nützt es mit Sicherheit. Auch hier gilt; beachten, daß Glas zerbrechlich ist und vor Licht schützen.

Trockennahrung:

Im Outdoor- und Expeditionsbedarf findet man häufig Lebensmittel die durch Wasserentzug haltbar gemacht sind und die dadurch ein sehr geringes Gewicht und nur geringen Platzbedarf haben. Für die allgemeine Vorratshaltung, sind sie nicht erforderlich. Zumal sie meist, verhältnismäßig teuer sind. Für ein Notfalls-Überlebens-Gepäck, daß wir in Folge, behandeln werden, sind sie jedoch unter Vorbehalt empfehlenswert. „Unter Vorbehalt“, da Lebensmittel denen das Wasser entzogen wurde, auch wieder Wasser zugefügt werden muss. Dieses Wasser muss man verfügbar haben.

Genussmittel:

Über Tee, Tabak, Kaffee, Schokolade und Spirituosen, scheiden sich die Geister. Sicherlich ist es nicht gerade gesund oder lebensnotwendig. Jedoch sind wir der Ansicht; wer darauf nicht verzichten will, sollte sich durchaus etwas davon einlagern. Gerade in Zeiten und Situationen, die auf das Gemüt schlagen, können solche „Auswüchse der Dekadenz“, bei dem Einen oder Anderen, ein wenig Lebensfreude entfachen. – Was der Psyche gut tut und sich somit, wiederum positiv auf den Überlebenswillen auswirkt.

Wodka oder Gin, sind zudem, zur Not auch zum Auswaschen von Wunden geeignet und ein starker Kaffee, kann hilfreich sein, wenn man sich, situationsbedingt wach halten muss.

Zuweilen ein Becher Wein, wirkt sich sogar gesundheitsfördernd aus.

Alle Lebensmittel sollten zirkular gelagert werden. Das heißt: Man braucht ältere Lebensmittel des Not-Vorrats auf und führt ihm Frische zu.

Nebeneffekt eines solchen Vorrats: Man kann nicht so schnell in Verlegenheit kommen, wenn man überraschend Besuch bekommt und eine größere Menge Gäste versorgen muss.

Trinkwasser (äußerst wichtig):

In Tanks und Kanister, sollte man rechtzeitig etwas Trinkwasser einlagern. Auch einige Kästen „Mineralwasser“, sind eine große Hilfe.

Aber auch, Wasserentkeimungs-Tabletten sollte man auf Vorrat haben

Sonstiges:

– nicht parfümiertes Abort-Papier (bedingt, auch für eine Wundversorgung geeignet)

– stabile Schnur

– Nägel (verschiedene Größen)

– Sägeblätter

– Holzschrauben (verschiedene Größen)

– Gewebe-Klebeband (das „Panzerband“ von der BW ist wohl am brauchbarsten)

Erste Hilfe:

– Einige, gut ausgerüstete Sanitätskästen, sollte man verfügbar haben.

– Auch Nachfüll-Sätze dafür (Diese sind in den meisten Apotheken zu bekommen)

– Schmerz-Tabletten

– Extra-Dreieck-Tücher (antiseptisch verpackt)

– „Schwedenkräuter“ sind ein innerlich und äußerlich verwendbares Heilmittel. Die Anwendungsbereiche sind vielfältig und in der einschlägigen Literatur, ersichtlich. Die Fertig-Mischungen sind leider meist unvollständig und enthalten dafür Zutaten, die nicht hinein gehören. Daher; am besten, nach dem „großen Rezept“ von Maria Treben, selbst ansetzen!

– Ballistol Waffenöl zur Wundbehandlung, gegen Sonnenbrand und Ausschläge, Wundlaufen, Frostbeulen und Vieles mehr. (Tipp: Die großen Blechflaschen sind wesentlich günstiger, als die kleinen Glasflaschen)

– Vaseline

– klarer Alkohol aus der Apotheke

Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden müssen:

Für Menschen, mit chronischen schweren Krankheiten und Defekten, etc., die regelmäßig entsprechende Medikamente einnehmen müssen, empfiehlt es sich, einen Vorrat für wenigstens einen Monat, gekühlt einzulagern. Auch Hier; zirkular lagern! (Das heißt; die älteren Medikamente auf brauchen und Frische, einlagern.)

Beraten sie sich diesbezüglich mit ihrem Arzt!

Sollte Dieser, ihnen klar machen wollen, daß niemals Versorgungsengpässe eintreten können und die medizinische Versorgung, immer gewährleistet sei, – rate ich ihnen, diesen zu wechseln!

Hiermit hat man schon einige wichtige Vorräte im Haus, die eine große Hilfe sind, um auch etwas unangenehmere „Unregelmäßigkeiten“ zu überstehen. Alles sollte sicher verwahrt sein. – Möglichst, auch so versteckt, daß eventuelle Plünderer, es nicht so leicht ausfindig machen.

Ausrüstung im Hause

Wasserversorgung:

Wer einen eigenen Brunnen besitzt, kann sich glücklich schätzen, wer die Möglichkeit hat, nachträglich Einen an zu legen, sollte dies tun.

Auch eine möglichst große Anzahl von Regentonnen, können schon eine große Hilfe sein.

Diese sollten mit einem dünnmaschigen Gitter abgedeckt werden, um zu vermeiden, daß Laub und Anderes, das Wasser verunreinigt. Auch verhindert es, daß Vögel, Ratten, Mäuse und anderes Getier, darin zu Tode kommen. Nicht alleine um die Tiere zu schützen, sondern auch, weil derartig verseuchtes Wasser, bestenfalls nur noch zum gießen von Pflanzen geeignet wäre.

In den meisten Gegenden und unter den noch gegebenen Rahmenbedingungen, lässt sich Regenwasser, trotz der Luftverschmutzung, zur Not, gefiltert durchaus trinken. Gourmets unter den Tee- und Kaffee-Trinkern, schwören sogar darauf. Allerdings, sollte bedacht werden, daß Regenwasser, genau wie destilliertes Wasser, keine Mineralstoffe enthält und bei alleinigem Gebrauch, Diese, aus dem Körper ausspülen würde. Daher sollte man sich, in solch einem Fall, möglichst zusätzlich die wichtigsten Mineralien zu führen.

In keinem Haushalt jedoch, sollte Eine Wasser-Aufbereitungsanlage fehlen. Bei Armee-Beständen wird man oft fündig. Ein ausreichend großer Aktiv-Kohle-Filter, sollte das Minimum sein.

Weitere Ausrüstung:

– Decken:

Eine größere Anzahl von warmen, haltbaren, pflegeleichten Decken, sollten trocken und mäusesicher, eingelagert werden. Sehr zu empfehlen, sind Decken aus Beständen des DRK, der Bundeswehr, der französischen Armee, der britische Armee oder auch der US-Army. Decken vieler anderen Armeen, haben sich als weniger tauglich erwiesen. Zivile Decken sind oft zu empfindlich und pflege-intensiv. Wer sich tibetanische Decken aus Yak-Wolle beschaffen kann, sollte sich damit ausrüsten. Auch einige , sogenannte ; Rettungsplanen, sollte man bevorraten.

– Bekleidung:

Einige Sätze, Bekleidung, welche auch für Extrem-Situationen geeignet ist, sollte man zur Verfügung haben.

Jacken, Hemden und Hosen, sollten aus abriebfesten, reißfesten Material gefertigt, die Nähte und Verschluss-Systeme, sollten robust sein, die Taschen praktisch angebracht und verschließbar, Ellenbogen, Schulterpartie, Schritt und Knie, verstärkt sein. Auch empfiehlt es sich, eine dezente Farbgebung zu wählen.

Alle Kleidungsstücke, sollen so locker sitzen, daß die Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt wird.

Viele sogenannte Outdoor- oder Trecking-Kleidung, ist zwar teuer, aber für extreme Situationen, nicht unbedingt besonders geeignet. So ist „Goretex“-Kleidung, zwar recht gut für eine Fahrradtour oder eine Bergwanderung zu gebrauchen, für das Hetzen durch Betontrümmer, Stacheldraht, scharfkantigen Fels und Dornengestrüpp jedoch, viel zu anfällig. Für die niederländische Armee, wurde allerdings etwas Ähnliches wie „Goretex“ entwickelt, das wesentlich haltbarer ist.

Bekleidung welche die nötigen Eigenschaften aufweist, ist durchaus in den Bereichen; Arbeitsbekleidung, Jagd- / Forst-Bedarf, aber auch in Armee-Beständen zu finden.

Warme Winterkleidung sollte natürlich ebenfalls zur Verfügung stehen und ähnlichen Kriterien stand halten.

– Schuhwerk:

Gutes Schuhwerk kann in Extrem-Situationen, Leben retten. Daher sollte man Solches zur Verfügung haben.

Auch Hier, sollte man sich nicht, von exklusiven Namen, Preisen und großartigen Versprechungen der einzelnen Hersteller, blenden lassen. Persönliche, sorgfältige und kritische Qualitätskontrolle ist unabdingbar. Gute Bergstiefel sind aber durchaus schon mal eine gute Wahl.

Zu Achten ist vor Allem, auf Haltbarkeit, Tragekomfort, Wasserdichtigkeit, gute Stütze des Fußes und griffiges Sohlen-Profil. Auch sollte das Schuhwerk, einige Zeit ohne regelmäßige Pflege auskommen, so wie; einigermaßen feuerfest sein.

Bei Armee-Stiefel, haben sich bei uns diejenigen von der niederländischen Armee und auch einige Versionen von der Bundeswehr, als recht brauchbar und langlebig erwiesen. Auch die österreichischen Armee-Stiefel sind von der Verarbeitung her, akzeptabel, haben allerdings, gegen über den BW- und NL-Stiefeln, den Nachteil, daß das Verschluss-System etwas ungünstig ist, da man damit irgendwo hängen bleiben kann oder durch ungünstige Umstände die Haken zusammengedrückt werden könnten.

– Werkzeug:

Hier sollte man verfügen über:

– Sägen (Holz)

– Sägen (Metall)

– Axt / Spaltaxt

– Beil

– Pickel

– Spaten

– Schaufel

– Bohrer (Holz/Metall, div. Größen), Bohrmaschine (handbetrieben)

– Raspel/Feilen (Holz)

– Feilen (Metall)

– Stechbeitel (div. Größen)

– Hämmer (div. Größen)

– Schraubendreher, Schlitz/Kreuz (div. Größen)

– einige Schlüsselsätze, 4-30mm (Maul/Ring)

– Imbus-Satz

Und falls erschwinglich, noch möglichst:

– Motor-Kettensäge (mit Vorrat an Betriebsstoff und Kettenöl)

  • Greifzug (wenigstens 4t Tragkraft)
  • Panzerwinde (wenigstens 4t Tragkraft)

– Brandschutz:

Einige Feuerlöscher, sollte man eh im Haus verteilt haben.

Zusätzlich ist es ratsam, in unruhigen Zeiten, einige Eimer voll Sand, in allen Bereichen griffbereit zu halten.

– Bewaffnung:

Dazu möchten wir nicht raten, denn es ist ein äußerst „zweischneidiges Schwert“.

Dies muss wohl Jeder, für sich selbst entscheiden.

Abgesehen davon, daß wir Niemanden dazu verleiten möchten, eventuell gegen das Waffenrecht zu verstoßen, können zu unterschiedliche Situationen eintreten, um diesbezüglich, einen Rat zu erteilen.

Natürlich, kann Jemand im Fall von Krieg oder kriegsähnlichen Situationen in dem einen oder anderen Fall womöglich mit einer Waffe sein Leben verteidigen oder Plünderer vertreiben, aber es gibt viele noch wahrscheinlichere andere Situationen, in welchen militärische oder paramilitärische Verbände, sofort Jeden erschießen oder aufknüpfen, bei Welchem eine Waffe gefunden wird! Immerhin macht man sich damit zu einem „irregulären Kombattanten“ und man gilt als „Partisan“, was es äußerst wahrscheinlich macht, daß man erschossen wird.

Daher werden wir dieses Thema, in diesem Ratgeber, nicht weiter erörtern.

Der große Fluchtrucksack / „Bug-out-bag“ und der kleine Fluchtrucksack / „Survival-Kit“

Es können immer einmal, Umstände eintreten, die es einem ratsam erscheinen lassen, den derzeitigen Aufenthaltsort, schnellstmöglich zu verlassen. Unruhen und Katastrophen, können zudem, das Vertrauen in eine wohl geordnete Infrastruktur, ad absurdum führen.

In solchen Fällen, ist es äußerst hilfreich, einen Fluchtrucksack, griffbereit verwahrt zu haben.

Hierzu möchte ich nun einige Tipps geben:

Der kleine Fluchtrucksack / „Survival-Kit“ (kann Jeder im Fall seiner Flucht mit sich führen, auch ältere nicht stark eingeschränkte Menschen und Kinder ab dem sechsten Lebensjahr):

Der Rucksack:

Er sollte leicht, nicht sehr groß, ohne Gestell und möglichst wasserdicht / wasserabweisend und bequem zu tragen sein. Solche findet man oft im Armeebedarf oder auch in Outdoor-Läden. Wichtiger Hinweis: Nicht von Labels, schönen Worten oder hübsches Aussehen blenden lassen. Überprüfen Sie möglichst selbst die Qualität.

Inhalt:

  • kleines Messer (Schweizer-Messer, anderes Taschenmesser oder Mora-Arbeitsmesser)
  • wasserdichte Hülle für wichtige Dokumente
  • ein paar Wollsocken
  • ein Satz Unterwäsche
  • ein bis zwei Swetshirts oder Winterunterhemden Langarm (kann man auch unterziehen, wenn es kälter wird)
  • eine „Rettungsplane“ (iso-beschichtet, gibt es auch in stabilerer Ausführung, welche mehrfach und längerfristig verwendet werden kann)
  • Zahnbürste / kleine Tube Zahnpaste
  • Kernseife
  • kleines Fläschchen Schwedenkräuter
  • Feldflasche, kleiner Wasserfilter
  • ein paar Müsliriegel /Trockenobst
  • auch Trocken-Nahrungskonzentrat ist in dem Fall sinnvoll
  • kleines Erste-Hilfe-Set
  • Regenponcho oder Tarp / wasserdichte Plane

Der große Fluchtrucksack / „Bug-out-bag“ (für alle Menschen die fähig sind, einen durchschnittlich schweren Rucksack mit sich zu führen):

Der Rucksack:

Er sollte;

ein ausreichendes Fassungsvermögen haben,

– äußerst stabil,

– möglichst wasserdicht,

– bequem auch längere Zeit zu tragen sein,

– von unauffälliger Farbe sein,,

– Schlaufen und Ösen zum Verzurren von Gerätschaften haben

– und geräuscharm sein (also; nicht klappern, etc.)

Im einschlägigen Handel für Outdoor- Survival- und Gobetrotter-Bedarf, werden eine Vielzahl der unterschiedlichsten Rucksäcke angeboten. Obwohl Viele nicht gerade billig sind, findet man nur Wenige, die annähernd den Erfordernissen gerecht werden. Die Qualitätsunterschiede sind extrem.

Bedenken sie immer, daß es dem Verkäufer oft relativ gleichgültig ist, ob sie auf Grund mangelhafter Ausrüstung, zu Schaden kommen. Er will Ihnen lediglich, etwas aus seinem Sortiment verkaufen.

Daher sollten sie nichts von Dem glauben, was man ihnen versichert, sondern; überprüfen sie selbst, kritisch und gnadenlos. – Schließlich kann Ihr Leben davon abhängen!

Gestell-Rucksäcke sind nicht immer unbedingt die beste Lösung. Immerhin, darf das Gestell auch nicht brechen, wenn sie gezwungen sind, den Rucksack, irgendwo, aus größerer Höhe, hinab zu werfen. Die Gestelle müssen so gefertigt sein, daß sie nirgends drücken. Wirklich stabile Gestelle, sind oft auch wesentlich schwerer.

Eine weitere Möglichkeit ist das Zurückgreifen auf einen Armee-Rucksack. Diese sind meist, für Extrem-Bedingungen ausgelegt. Aber auch Da, gibt es große Qualitätsunterschiede.

Wir haben sowohl das „Tactical-Back-Pack“ der US-Army, als auch; das neue große Sturmgepäck der Bundeswehr, ausgiebig durch getestet. Beide sind durchaus brauchbar.

Sehr gut zu gebrauchen, ist auch; der Pionier-Rucksack der Schweizer Armee, der, zudem, auch noch recht günstig zu bekommen ist. Auch den schwedischen Armee-Rucksack können wir empfehlen.

Zusätzlich, sollte man sich einige sogenannte; „Rödel-Riemen“ beschaffen.

Der Schlafsack:

Auf dem zivilen Markt, kann man zuweilen Schlafsäcke erwerben, die recht warm und angenehm sind. Eine äußerst kritische Prüfung, ist auch Hier, angebracht, denn die Zeiten, in welchen, die gehobene Preisklasse mit qualitativer Hochwertigkeit assoziiert werden konnte, sind schon lange vorbei. Auch, ansonsten, warme und „flauschige“ Schlafsäcke, sind häufig nicht haltbar genug um auch unter Extrem-Bedingungen, ihren Zweck zu erfüllen. Die Meisten, sind besonders empfindlich gegen Funkenflug und Nässe. Eine stabile und wasserdichte Schutzhülle ist unverzichtbar.

Bei vielen Armee-Schlafsäcken sieht es ähnlich aus: Zum Beispiel, der US-Army-Schlafsack und Jener, der israelischen Armee, fühlen sich recht angenehm an und schützen recht gut auch vor größerer Kälte. – Allerdings; nur, solange sie trocken bleiben! Sollten sie einmal, durch ungünstige Umstände (wie sie ja bekanntlich; in Extrem-Situationen, eher die Regel als die Ausnahme sind), durchnässen, ist es sehr aufwändig und langwierig, sie zu trocknen. Daunenschlafsäcke, sind danach, fast völlig unbrauchbar.

Hingegen halten sowohl der Bundeswehr- als auch; der norwegische Armee-Schlafsack, nicht gerade extrem warm und fühlen sich auch nicht gerade komfortabel an, jedoch; sind sie recht wasserdicht und vor Allem; sie trocknen schnell, falls sie mal doch nass werden sollten.

Der Kälteschutz ist zwar nicht völlig optimal, aber; für europäische Verhältnisse durchaus ausreichend. Immerhin; – 26°C, habe so Einige von uns in Bundeswehr-Schlafsäcken, schon unbeschadet überstanden.

Auch, sind sie nicht so empfindlich bei Funkenflug.

Man sollte sich allerdings angewöhnen, eine Unterlage aus Heu, Reisig, Laub oder Ähnlichem, vor zu bereiten. Im Winter ist es von Vorteil, wenn genug Schnee liegt, daß man sich mit dem Schlafsack, tief genug darin eingraben kann. Denn Schnee, wird niemals viel kälter, als; – 2°C!

Das Messer:

Häufig werden im einschlägigen Handel, sogenannte; „Survival-Messer“ angeboten. – Die Meisten, sind völlig unbrauchbar!

Viele lassen sich, von großen „Rockwell-Härten“, blenden. – Das ist falsch!

– Eine zu harte Messer-Klinge, bricht leicht und ist somit unnütz. Extrem harte Klingen lassen sich zudem ohne Spezialwerkzeug schlecht nachschärfen. Die Klingen sollten differentialgehärtet sein.

Das alte Messer der US-Marines (Jenes, mit dem Griff aus Lederscheiben), ist hingegen, obwohl sehr einfach gehalten, durchaus als Überlebensmesser zu gebrauchen. Es gibt aber auch noch Bessere.

Kritische Prüfung ist jedoch auch hier, notwendig.

Auch ein Mora- Arbeitsmesser, welches man in jedem Baumarkt bekommt, ist durchaus geeignet. Zumal der Besitz und je nach Gesamtsituation auch das Führen, selbst nach den aktuellen Waffengesetzen der Bundesrepublik Deutschland, legal ist.

Sonstige Ausrüstung:

– „Multitool“

Dieses kann sehr hilfreich sein (Vorsicht! – Nicht von schlechten Nachbauten blenden lassen. In dem Fall, ist es durchaus angebracht, auf Markenprodukte, wie Gerber oder Victorinox, zurück zu greifen. Auch das Führen, ist unter normalen Umständen nach den neueren Waffengesetzen illegal, da es auch eine Messerklinge beinhaltet welche einhändig ausgeklappt werden kann.)

– Japanische Zugsäge

(klein zusammenklappbar, enorme Sägeleistung)

– Feldflasche

Diese sollte stabil und gut tragbar sein. Beispiel: BW-Feldflasche: Vorteil; man kann auch Etwas darin erhitzen und die Hülle ist als Not-Kochgeschirr verwendbar, US-Long-Range- Feldflasche: Vorteil; großes Fassungsvermögen.

(In der Feldflasche sollte man nur reines Wasser mitführen, so das es auch zur Reinigung von Wunden, eingesetzt werden kann.)

– „Rödelschnur“ (stabile Schnur, sehr gut dafür ist sogenannte Fallschirm-Schnur) und etwas Draht

– Angelschnur

– Angelhaken (div. Größen)

– Bleistift

– Notizblock

– Kochgeschirr

(Da sind verschiedene Armee-Kochgeschirre recht geeignet)

– Kompass

(Der BW-Kompass hat sich da recht gut bewährt. Andere sind häufig zu anfällig)

– jeweils 2 Satz Unterwäsche, je nach Jahreszeit; für Sommer oder Winter (Möglichst: Sommer; Baumwolle, Winter; Angora. Merino, aber auch Solche aus Flies ist auch noch brauchbar)

– 2 – 4 paar, dicke Socken (sollten größtenteils aus Schafwolle bestehen)

– einige „Swetshirts“ oder Armee-Unterhemden, Langarm

(mehrere dünne Schichten sind besser als eine Dicke)

– Regen-Poncho

(der US-Poncho ist zwar leichter, aber schnell undicht. Daher den BW-Poncho vorziehen)

– Kochhilfe

(da es vorkommen kann, daß man unterwegs nicht die Möglichkeit hat ein Feuer zu machen)

BW-Essbit-Kocher haben den Vorteil, sehr klein (für die Hosentasche) und im Betrieb praktisch unsichtbar zu sein. Nachteil; eignen sich eher zum Aufwärmen als zum Kochen. Außerdem wächst Essbit nicht auf den Bäumen. Persönlich ziehe ich einen Benzin-/Allstoff-Kocher vor (auch nicht größer als eine Cola-Dose). Außerdem kann man Benzin fast in jedem frischen Autowrack finden. Statt Dessen, kann man sich allerdings auch mit ein paar leeren Konservendosen leicht einen sog. „Hobo“ bauen. Dazu gibt es, auch von uns, Anleitungen.

– Taschen- / Kopf-Lampe

Da sind LED-Lampen vorzuziehen. Ausreichend Batterien mitnehmen. Dynamo-Lampen, sind zwar von der Idee her gut, aber meist nicht haltbar genug ausgelegt. Wer eine Solche, auftreiben kann, die stabil genug ist, sollte Diese verwenden.

– einige Haushalts-Kerzen

– Feuer (siehe; Teil 1)

– kleine Flasche Ballistol

– kleine Flasche Schwedenkräuter

– kleine Not-Verpflegung

Wichtig: Notverpflegung nur anbrechen wenn es wirklich nötig ist!

Wir raten zu Haferflocken, Traubenzucker, gerösteten Erdnüssen und Dorschleber im eigenen Tran.

In dieser Kombination, kräuseln sich zwar dem Guormet die Nackenhaare, aber; zum puren Überleben, die ideale Kombination. Zumal; Haferflocken ein natürliches Antidepressiva enthalten. Ein oder zwei EPA / C-Ration sind auch diesbezüglich brauchbar. Trocken-Nahrungskonzentrat ist für „Bug-out-bag“ und/ oder „Survival-Kit“ durchaus sinnvoll.

– Dose Salz

– Skalpell (antiseptisch verpackt)

– einige Druckverbände

– Gaze

– Pflaster

– „Panzer-Band“ (BW)

– Dreieck-Tücher

– Mullbinden

– Pinzette

– starke Schmerztabletten

– Kernseife, Zahnbürste, kleine Tube Zahnpaste

– 1 – 2 Armee-Zeltbahnen

– stabile Plastikhülle für die wichtigsten Papiere

Falls man nicht eh noch sein kleines Survival-Kit dabei hat, sollte man noch einen Wasserfilter mitführen. Da sind Jene von Katadyn sehr zu empfehlen.

So einen Fluchtrucksack (möglichst den Großen, aber; falls aus physischen Gründen erforderlich; zumindest den Kleinen), sollte Jeder, griffbereit verwahrt haben.

Selbst falls keine Kriege oder extremen Katastrophen eintreten, ist es immer sehr vorteilhaft, innerhalb von maximal; drei Minuten, aufbrechen zu können.

Weitere Ratgeber für Extremwetterlagen, so wie; für Tumulte / Kriegshandlungen, kann man bei uns als PDF per E-Mail gratis anfordern.

E-Mail: RO-Bevoelkerungsschutz@gmx.de

Impressum:

Ragnaroek-Overcoming, gemeinnütziger e. V. für Bevoelkerungsschutz

Admin: Franz-Josef Maria Lutz (1. V.), Bensen 15 B, 27257 Sudwalde

Trainingscenter Dun Tyrclach (EDUNOR):

Bensen 15 B, 27257 Sudwalde

Tel.: 0174-8633767

Unsere Beratungsstelle:

Speckenstraße 13, 27254 Siedenburg

Tel.: 04272 / 9642860

Schulungszentrum Jachenau (EDUSOU):

Susanne Williams, Hinterbichl 24 1/2, 83676 Jachenau

Tel.: 04915 / 1557007751

Spendenkonto:

Volksbank Niedersachsen-Mitte e. G.

IBAN: DE80 2569 1633 1048 8359 00


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